von cintamani » 06.07.2010, 18:31
Guten Abend Tatjana.
Es klingt zwar einfach, ist es aber nicht immer. Bei einigen Situationen (z.B. Liebeskummer, ein „Nein“ ect.) im Leben lernt der Mensch sehr schnell wie er damit umgehen kann, einfach weil es ihm gezeigt oder vorgelebt wird. Es gibt aber auch sehr schwerwiegende Dinge, wie zum Beispiel Verlust durch Tod, Traumata nach einem Unfall, Schocksituationen oder eine sehr ernstzunehmende Diagnose, bei denen steht man mehr oder weniger alleine da. Betroffene und/oder Angehörige merken meist schnell, dass Hilfe benötigt wird. Aber Du hast auch recht, es gibt auch Menschen, die sich selber etwas vormachen oder einfach nur Angst haben. Sie erkennen zwar, dass etwas „nicht normal“ ist, aber kommen nicht weiter als zu dem Schritt, bei dem sie einer unangenehmen oder angstmachenden Situation aus dem Weg gehen. Dies führt aber unweigerlich zu weiteren Problemen, denn wer z.b. andern Menschen aus dem Weg geht, aus Angst verletzt zu werden, der wird isoliert, was früher oder später zu Depressionen führen kann.
Gruß Cintamani