von f.j.neffe » 16.01.2012, 11:40
Ich geb Dir mal was zu bedenken: Wenn das Leben die nächste Aufgabe immer einfacher stellt als die vorhergehende, dann werden immer weniger Kapazitäten und Fähigkeiten gebraucht und abgebaut. Früher sah man das ganz deutlich: wenn das gebrochene Bein eingegipst wurde, waren beim Gipsabnehmen die Muskeln deutlich abgebaut. So geht das aber auch z.B. mit neuronalen Bewegungsmustern. Wenn wir z.B. aufgrund von nicht korrigierten Wirbelblockaden bestimmte Bewegungen nicht mehr machen, werden die irgendwann vergessen und müssen ggf. wieder neu gelernt werden.
Wenn dir das Leben also eine Aufgabe stellt, die Dir besonders lästig und schwer vorkommt, ist das a) eine Prophylaxe gegen DEgeneration und zwingt Dich evtl. sogar b) Talente und Fähigkeiten in Dir aufzuspüren, zu entdecken und zu heben, von denen Du gar nicht gedacht hättest, dass Du sie hast. Ohne entsprechend große Probleme würden Deine besten Talente einfach verkommen und Dein Leben wäre DEgeneration statt REgeneration. In der neuen Ich-kann-Schule weiß man, dass PRO-BLEMA von griech. "ballein = werfen" den BALL bedeutet, den Dir das Leben zuspielt, um Dir zu sagen: "Du bist noch im Spiel. Spiele gut weiter!" Schlimm wird es erst, wenn Dir das Leben keine Bälle mehr zuspielt.
Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe