Die größten Stressfaktoren in der Beziehung

Die größten Stressfaktoren in der Beziehung

streitStress führt zu körperlichen Erscheinungen, wie etwa Depressionen, Gereiztheit, extremer Müdigkeit oder sogar Haarausfall. Damit ist Stress auch einer der häufigsten Beziehungskiller überhaupt. Studien haben jetzt ermittelt, warum es in Beziehungen zu Stresssituationen kommt. Wir zeigen die größten Stressfaktoren in der Beziehung auf und erklären, wie Sie diese lösen können.


Partner mit unterschiedlicher Lebensplanung

Ein häufiger Stressfaktor sind unterschiedliche Lebensvorstellungen der Partner. Der eine möchte das Häuschen im Grünen mit Hund und einer ganzen Fußballmannschaft Kinder, der andere bevorzugt das großzügige, moderne Loft in der City, hat nichts für Kinder übrig und will sich nur der Karriere widmen. Das ist einer der häufigsten Gründe, warum es zu Konflikten in der Beziehung kommt. Viele Konflikte lassen sich durch Diskussionen und Kompromisse lösen. Bei einer so grundsätzlich unterschiedlichen Lebensplanung besteht aber kaum mehr eine Chance auf Hoffnung. Stattdessen handelt es sich hier um komplett gegensätzliche Ansichten. Da sich aber niemand so ohne Weiteres das Scheitern der Beziehung eingestehen will, wird lange Zeit gekämpft, um den Partner doch noch von den eigenen Vorstellungen zu überzeugen. In solch einem Fall sollte man ihn aber besser ziehen lassen.

Untreue und Eifersucht – Beziehungskiller par excellence

Weitere Beziehungskiller sind Untreue und Eifersucht. Wer untreu ist, dem fehlt etwas in der Beziehung. Er sollte sich jetzt überlegen, ob ihm noch etwas am Partner liegt oder nicht. Ist ersteres der Fall, helfen gemeinsame Gespräche, um die Ursachen für die Unzufriedenheit zu finden und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um diese zu beseitigen. Aber auch notorische, nicht selten sogar krankhafte Eifersucht kann ein echter Stressfaktor in der Beziehung sein. Ständige Nachfragen, ob er die Kollegin hübscher als die Partnerin findet, wohin er denn jetzt schon wieder geht, warum er wieder Überstunden machen muss usw. sorgen für Stress. Der Partner ist genervt und zieht sich zurück oder reagiert gereizt. Das Aus der Beziehung steht vor der Tür. Auch hier hilft es, miteinander zu reden. Gibt ein Partner dem anderen tatsächlich Grund zur Eifersucht? Falls ja, sollte man gemeinsam abklären, welche Verhaltensweisen zur Eifersucht führen. Eventuell können diese abgestellt werden. Auch die vermehrte Aufmerksamkeit gegenüber dem Partner kann die Eifersucht oft im Keim ersticken.

Mehr Nähe, weniger Nähe – was braucht der Mensch?

Auch der Wunsch nach mehr Nähe oder mehr Freiraum kann zu einem Stressfaktor werden. Beide Varianten sind durchaus denkbar, etwa wenn ein Partner überhaupt kein Interesse mehr zeigt und nur noch seine eigenen Interessen verfolgt oder so stark klammert, dass der andere überhaupt keine Zeit mehr für sich hat. Hier sollten die Partner das Gespräch suchen, dem anderen erklären, warum sie sich zurückgesetzt oder eingeengt fühlen und dass sie sich wünschen, dass sich etwas ändert. Konkrete Lösungen für die Problematik werden dann gemeinsam erarbeitet.

Zahlreiche Stressfaktoren können die Liebe belasten. Wie man diese umgeht oder aus der Welt schafft und viele weitere hilfreiche Beziehungstipps findet man zum Beispiel beim Beraterteam. Dort gibt es viele praktische Tipps, die direkt in den Alltag integriert werden können, etwa um die Beziehung aufzupeppen oder sie im letzten Moment zu retten.

Bildquelle: © Simon Ebel – Fotolia.com

Autorin: Britta Lutz (Google+ Profil)
Autorenbeschreibung: Britta Lutz, gelernte Industriekauffrau, befasst sich seit 2007 in ihrem Unternehmen Haus & Büro mit der Texterstellung fürs Internet. Zahlreiche Texte zu den unterschiedlichsten Themen, wie Gesundheit, Familie, Beziehung, Ernährung oder Sport sind seither aus ihrer Feder entstanden. Seit sieben Jahren bietet sie die professionelle Texterstellung zu fairen Konditionen an. Diskretion, Zuverlässigkeit und ein individuelles Einstellen auf die Anforderungen der einzelnen Kunden gehören zu ihren Stärken.