Coping kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und ist von der englischen Vokabel to cope with, also sich messen mit… abzuleiten. In diesem Kontext bedeutet Coping die Art und Weise der Bewältigung eines Schicksalsschlages in einer bestimmten Lebenssituation. Das kann eine Krankheit, oder auch der Verlust eines nahestehenden Menschen sein. Die Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Elisabeth Kübler Ross spricht auch im Hinblick auf das Coping von verschiedenen Trauerphasen, die letztendlich von Phase zu Phase die Trauer abschwächen und im Optimalfall nahezu abschließen. Das Coping ist eine individuell unterschiedliche Bewährungsstrategie eines jeden Einzelnen im Trauerfall oder bei einer am eigenen Leib erfahrenen schweren Krankheit. Jeder Mensch trauert anders und verarbeitet im Laufe seines Lebens bestimmte Vorkommnisse auf unterschiedliche Art. Diese Verarbeitungsformen, die in einem bestimmten Zeitraum unterschiedliche Phasen durchlaufen und Resultate erzielen, können insgesamt als Coping bezeichnen werden.