Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit in Deutschland. Sie hat zumeist organische Ursachen. Ein nicht behandelter Bluthochdruck kann auf Dauer zu Organschäden und zu Herzversagen führen. Bluthochdruckpatienten werden mit sogenannten Betablockern, also mit blutdrucksenkenden Medikamenten behandelt. Ein Blutdruck gilt als erhöht, wenn der obere oder systolische Wert über 140 mmHG und der untere oder diastolische Wert über 90 mmHG liegt. Bei psychischen Erkrankungen kann der Blutdruck auch erhöht sein, ohne dass die erhöhten Blutdruckwerte mit einer organischen Erkrankung des Patienten einhergehen. In diesem Fall sollten nicht, wie bei organischen Erkrankungen blutdrucksenkende Mittel verabreicht werden. In letzterem Fall empfiehlt sich eine neurologische oder psychiatrische Behandlung. Bluthochdruck ist langfristig lebensbedrohlich und sollte rechtzeitig erkannt und behandelt werden, um langfristige körperliche Folgeschäden zu vermeiden.