Viele haben Angst. Auch ich!

Angstsyndrome - Angst als permanenter Begleiter? Die Regie des Lebens angstfrei führen und das Leben in vollen Zügen genießen, nur wie?
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Monopoly
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Viele haben Angst. Auch ich!

Beitrag von Monopoly » 09.08.2012, 23:29

So jetzt will ich doch auch mal meine Geschichte erzählen. Es ist vielleicht nicht ganz so schlimm wie bei den meisten anderen aber es schränkt mich schon ein Stück weit ein. Ich hab Angst Aufzüge zu betreten. Sobald ich auch nur das Geräusch von einem Aufzug höre werde ich nervös. Soll ich dann auch noch einsteigen fangen die Schweißausbrüche an. Therapie ist auch schon am Laufen aber irgendwie bleib ich im moment stehen.

karola28
Stress Forum Neuling
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Re: Viele haben Angst. Auch ich!

Beitrag von karola28 » 09.08.2012, 23:34

Hallo. Das du einen stillstand hast ist doch ganz normal. Es ist alles "Neu" und dein Kopf muss sich damit auseinander setzten weil du es mit Sicherheit in der Vergangenheit gemieden hast auch nur in die nähe von Aufzügen zu gehen. Du darfst dich selbst nicht unter Druck setzten, aber das weißt du denke ich selber. Tu das was dein Therapeut sagt denn er weiß wie man sich am besten Verhalten kann.
:wink:

f.j.neffe
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Das Leben neu bestimmen - wozu hätte ma sonst seine Stimme?

Beitrag von f.j.neffe » 13.08.2012, 14:56

Das Leben neu bestimmen - wozu hätten wir sonst unsere Stimme?

Nicht nur wir haben Angst sondern dann wird es problematisch, wenn die Angst uns hat.
Dann geht es uns wie Goethes Zauberlehrling: die Geister lassen uns nicht los.
Immer wieder drängend sie sich uns auf und immer wieder bestätigen wir ihnen, dass sie es geschafft haben.
Diese unsere Bestätigung ist ihr Lebenselixier. Mit ihr nehmen wir uns unsere Kraft und geben sie dem Problem.
Es ist uns gar nicht bewusst, wie simpel das unbewusst abläuft.
Bei Coué könnten alle schnell und einfach lernen, wie man "den Spieß umdreht" und mit seiner Stimme sein Leben bestimmt.
Es ist viel einfacher als wir denken.
Wir finden es nicht, weil wir von klein auf in die verkehrte Richtung geschickt werden.
Wir sind gewöhnt, im Geiste immer das Geschehene zu reproduzieren und übertragen es so in die Zukunft.
Wir können das aber auch erkennen und neu denken.
Wir können uns eine gute Zukunft ausmalen als ob sie schon da wäre und so statt der alten eine neue Qualität in die Zukunft bringen.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

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